Schlecht geplant
Der Plan war einfach: Heiraten mit 25, dann mit der Frau durch die Welt reisen und das Leben genießen. Viel weiter habe ich damals, mit 14 oder 15 Jahren nicht gedacht. In nicht mal mehr vier Wochen werde ich 32 und bin immer noch unverheiratet. Habe ich etwas falsch gemacht? Ich muss zugeben, als ich mir damals diese Gedanken gemacht hatte, war ich irgendwie der Meinung, das alles würde eben einfach passieren. Genauer habe ich darüber nicht nachgedacht.In den letzten Monaten muss ich immer öfter darüber nachdenken, dank vieler Leute in meinem Umfeld, die gerade Hochzeiten inklusive Nachwuchs wohl als neues Hobby ansehen. Sogar Scheidungen sind wieder ganz hoch im Kurs. Im Moment könnte ich mich nicht mal auf eine Scheidung einlassen, denn dafür muss man ja schliesslich erst mal verheiratet sein. Mir scheint, ich liege da nicht im Trend.
Aber Spaß beiseite: Kann es sein, dass ich an der sagenumwogenen "Torschlußpanik" leide? Ich fühle mich bei dem Gedanken an Hochzeiten und Ehe in der letzten Zeit total leer und alleine. Wenn ich einigen Freunden glauben schenken darf, dann ist die Ehe nichts besonderes. Viele raten mir sogar davon ab, es würde einem niemals das geben, was man sich anfangs erhofft.
Auf der anderen Seite kenne ich genügend Gegenstimmen, die ihre Ehe als absolutes Glück ansehen. Was also ist jetzt der bessere Ratschlag? Eigentlich brauche ich mir diese Frage nicht stellen, denn ich kann aus meiner Haut eben nicht raus. Ich habe einen Plan, einen Wunsch,... und den sollte ich verfolgen, solange er es wert ist.
Vielleicht ist eben jetzt noch nicht die Zeit gekommen. Vielleicht werde ich auch in 1-2 Jahren froh sein, dass ich noch ledig bin. Und vielleicht ändere ich ja noch meine Meinung zu dem Thema. Vielleicht ist es aber auch einfach Zeit, ganz neue Pläne zu machen.
In diesem Sinne... über Vorschläge dazu würde ich mich freuen!
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